DLRG Bericht aus dem Hochwassergebiet

Auch Rettungskräfte aus Wuppertal sind seit Samstag für den Hochwassereinsatz in Ostdeutschland vorgesehen. Am Samstag früh kam die Alarmierung für die Strömungsretter der DLRG Wuppertal. Ihr Hochwasserboot hatten sie am Morgen noch beim Ronsdorfer Stadtfest Liefersack ausgestellt. Nach der Alarmierung hieß es dann: schnell Sachen packen. Die Bootsbesatzung mit fünf Mann, Bus und Boot auf dem Hänger  machte sich um 13 Uhr  zunächst auf den Weg nach Kamen, wo sich die DLRG-Kräfte aus ganz NRW zur weiteren Koordinierung sammeln.


"Einsatzort soll Brandenburg sein, mehr kann ich noch nicht sagen", teilte der stellvertretende Sprecher der DLRG-Wuppertal, Kai Riechmann, am Vormittag mit. Mit seinem Hochwasserboot war die Wuppertaler DLRG auch 2002 bei der Oderflut eingesetzt. Das Boot hat einen flachen Boden mit Rollen darunter, um es auch durch Straßen ziehen zu können, die nicht  oder nur teilweise überflutet sind.

Die DLRG-Strömungsretter haben vor zwei Wochen erst einen Lehrgang in Lienz/Österreich absolviert und sind top-ausgebildet. Normalerweise ist das Boot in Langerfeld an der Wupper untergebracht.