Ronsdorfer beim WupperCup immer vorne dabei

Schwimmer fühlen sich beim großen Freundschaftswettkampf der DLRG im SSLZ „pudelwohl"

(Cro./MM) Am Ende waren die Ronsdorfer immer vorne mit dabei: Bei den Bezirksmeisterschaften der DLRG Wuppertal sowie dem Freundschaftswettkampf WupperCup, die am vergangenen Samstag im Schwimmsport-Leistungs-zentrum (SSLZ) auf Küllenhahn stattfanden, landeten die Schwimmer der DLRG Ronsdorf im Medaillenspiegel auf den Plätzen eins und zwei.Während man beim WupperCup mit fünf Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen vor Teams aus ganz Deutschland die „Nase vorn“ hatte, wurde man bei den Wettkämpfen auf Bezirksebene lediglich von der Abteilung Elberfeld-Vohwinkel übertroffen. Die Abteilung Polizei landete mit zwei Gold- sowie einer Silbermedaille auf Rang vier. 133 Teilnehmern aus 25 Gliederungen sprangen bei insgesamt 457 Starts ins Wasser, da war das Polizeischwimmbadam Buschland, wo die Bezirksmeisterschaften bislang stattgefunden hatten, ein bisschenzu klein geworden. „Ein richtig gutes Gefühl“ hatte während des Wettkampfes Florian Schauer: Der 11-jährige Ronsdorfer musste in seiner Altersklasse 11/12 jeweils 50 Meter Hindernisschwimmen, kombiniertes Schwimmen und Flossenschwimmen absolvieren – und schlug dreimal als erster an. Den Meistertitel konnte ihm auch Joshua Stockhausen vond er Abteilung Polizei nicht nehmen. „Das macht richtig Spaß“, fiel daher Florians Fazit auf Küllenhahn aus. Ebenfalls „zuversichtlich“ zeigte sich Kumpel Jonas Wernick (12), er erschwamm am vergangenen Samstag letztlich Bronze in der höheren Altersklasse 13/14. Aber nicht nur Wuppertaler waren ins Heinz-Hoffmann-Bad gekommen: Ob aus Berlin-Charlottenburg, dem oberfränkischen Marktredwitz, aus Sachsen-Anhalt oder Luckenwalde nahmen Schwimmer am Freundschaftswettkampf teil. „Wir wollten eigentlich heute bei einem Wettkampf im tschechischen Brünn starten“, berichtete Anja Przybylla aus Marktredwitz. „Der ist allerdings ausgefallen.“ Und da es nicht so viele Langbahnwettkämpfe in Deutschland gibt, setzte man sich kurzerhand mit acht Schwimmern sowie einem Kampfrichter und einem Betreuer ins Auto und fuhr nach Wuppertal. Vom „anderen Ende“ der Republik, aus Aldenhoven am deutsch-niederländischen Grenzgebiet war hingegen Thomas Pörner angereist: „Für uns geht es heute darum, zusätzliche Erfahrungen zusammeln“, erklärte der ausgewiesene „Neu-Senior“. Allerdings stand für ihn und sein Team auch etwas anderes im Mittelpunkt: „Wir wollen natürlich schauen, wie die anderen schwimmen und neue Kontakte knüpfen.“ Ein „großes Lob“ hatte er für die Organisatoren der DLRG Wuppertal übrig: „Das ist sehr gut organisiert, wir fühlen uns hier pudelwohl.“ Und das lag nicht nur an seinem Titel in der Altersklasse 25 – der sorgte nebenden guten Zeiten seiner Mannschaftskollegen auch dafür, dass es am Ende ein „echt guter Tag“ wurde.