Chronik der DLRG in Wuppertal

1912   

Am 28. Juni bricht in Binz auf Rügen eine Landungsbrücke. 17 Personen, darunter 7 Kinder, ertrinken.

1913  

Am 5. Juni kommt es zum Gründungsaufruf für die Deutsche Lebens- Rettungs- Gesellschaft, am 19. Oktober in Leipzig zur Gründung.

1914  

Der erste Weltkrieg sowie die sich anschließende Inflation bringt die Arbeit nahezu zum Erliegen.

1925   

Im März erfolgt in Berlin die Neugründung, im Rheinland entstehen die ersten Gliederungen.

1926   

Im Lokal Günther wird die Ortsgruppe Barmen gegründet.

1927   

Die Gründung der Ortsgruppe Elberfeld erfolgt in den Praxisräumen von Dr. med. Berneaud.

Theodor Lind in Barmen und Alfred Panke in Elberfeld führen Kurse durch.

Bei der Eröffnung des Ülfebades zeigen Barmer DLRG Kameraden Ausschnitte aus der Schwimmausbildung. Dies führt auch in Radevormwald zur Aufnahme der Rettungschwimmausbildung.

1928   

Auch in Velbert werden Kurse im Rettungsschwimmen durchgeführt.

1929   

Im Rahmen einer Neuorganisation im Rheinland entsteht der Bezirk Wuppertal der DLRG. Diesem werden auch die Orte Langenberg, Mettmann, Wülfrath und Radevormwald zugeordnet.

Die erste Rettungswache der Wuppertaler entsteht am Rhein in Düsseldorf-Vollmerswerth .

1930   

Alfred Panke übernimmt die Bezirksleitung.

1934   

Alfred Panke wird aus politischen Gründen abberufen. Der Bezirk teilt sich wieder in Barmen (W-Ost) und Elberfeld (W-West).

Die DLRG aus Elberfeld betreibt eine eigene Wache bei Zons am Rhein.

1939

 Die Rettungswache bei Zons wird wegen der gesundheitlichen Belastung des Rheinwassers eingestellt.

1943   

Die bereits eingeschränkte Arbeit kommt nach der Zerstörung der meisten Hallen zum Erliegen.

1945   

Bei der ersten Schwimmveranstaltung im Nachkriegssommer treffen sich im Freibad Mählersbeck Mitglieder der DLRG und beschließen die Wiederaufnahme der Tätigkeit.

1946   

Anfang des Jahres können Übungsstunden im bescheidenen Rahmen wieder beginnen.

1947   

Im März wird die DLRG im Wuppertal offiziell durch die Militärregierung wieder zugelassen.

1948   

Auch in Langenberg beginnt erneut der Aufbau einer DLRG Einheit, die zum Bezirk Wuppertal gehört.

An der Bevertalsperre stellen DLRG Mitglieder aus Wuppertal an den Wochenenden eine Rettungswache.

1950   

Nach ersten Kursen 1949 in Velbert wird die dortige DLRG eine Ortsgruppe im Bezirk Elberfeld.

1951   

Die erste Jahreshauptversammlung des Landesverbandes in Wuppertal findet statt.     

Es entsteht durch Initiative des Polizeimeisters Kurt Rudat der Stützpunkt Hückeswagen im Bezirk Wuppertal, der

1953   

Ortsgruppe wird.

Auch in Wülfrath nimmt eine Ortsgruppe, die dem Bezirk Elberfeld angeschlossen ist, die Arbeit auf.

1954   

Am 14. März werden die beiden Bezirke Barmen und Elberfeld wieder zum Bezirk Wuppertal zusammengeschlossen. Alfred Panke übernimmt erneut die Leitung.

Zu diesem Zeitpunkt gehören zu Wuppertal die Ortsgruppen und Stützpunkte in Barmen, Cronenberg, Elberfeld, Haßlinghausen, Hückeswagen, Langenberg, Mettmann, Radevormwald, Velbert, Vohwinkel und Wülfrath.

Die noch immer schwierige Bädersituation führt vor allem in Stadtgebiet zu Einschränkungen des Übungsbetriebes.

1955   

Am 26. Juni wird das erste Motorrettungsboot des Bezirks an der Bevertalsperre in Dienst gestellt.

1956   

Am 15. Mai feiert die Ortsgruppe Hückeswagen die Einweihung einer Lehrschwimmanlage auf der Bevertalsperre.

1957   

Im Juli zieht die Gruppe Elberfeld aus der Kleinen Flurstraße in das neue Stadtbad Johannesberg, besserbekannt als Schwimmoper, um.

Nach einer Übergangszeit als Stützpunkt gründet sich auch in Heiligenhaus eine Ortsgruppe.

1958   

Mit der Errichtung eines Freibades in Mettmann stabilisiert sich auch hier die Arbeit der DLRG. Bereits vor dem Krieg wurden Kurse durchgeführt, aber ohne eigenes Bad war die Arbeit schwierig.

1959   

Eine Werbeveranstaltung in der Schwimmoper wird durchgeführt. Die DLRG Wuppertal zeigt erstmals die Rettung von Insassen aus einem untergegangenen Auto.

1962   

Am Pfingstsamstag kann ein zweites Motorrettungsboot an der Bever in Dienst gestellt werden.

Im Juni wird von der Ortsgruppe Barmen eine Wache beim Strandkaffee Kürten errichtet.

In diesem Sommer werden 24 Menschen an der Bevertalsperre vor dem sicheren Tot gerettet.

1963   

Die Ortsgruppe Haßlinghausen wechselt ihre Zugehörigkeit von Wuppertal nach Hagen/Westfalen.

Die ersten Funkgeräte halten Einzug in den Rettungswachdienst der DLRG. Bislang fand eine Kummunikation nur über Lichtsignale statt.

1964   

Die Beverwachen werden mit Tauchgeräten ausgerüstet. Die Einsatzbereitschaft der Wuppertaler DLRG wird in einer Einsatzübung an der Bever im Juni der Öffentlichleit vorgestellt.

Die DLRG führt im Rahen der Volkshochschule Lehrgänge im Anfängerschwimmen und Rettungsschwimmen für alle Altersgruppen ab 5 Jahre durch. Der Andrang ist riesig und es entstehen Wartelisten.

Die Geschäftsführerin des Bezirks, Ria Bardolatzi, übernimmt zusätzlich die Geschäftsführung des Landesverbandes.

Die Geschäftsstelle des Landesverbandes wird nach Wuppertal verlegt.

1965   

Für seine Verdienste um die DLRG und den Bezirk Wuppertal wird Alfred Panke mit der „spoden-Gedächtnis-Plakette“ ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung des Landesverbandes.

1966   

Im November feiert die Wuppertaler DLRG ihr 40-jähriges Bestehen im Tal der Wupper.

In der Schwimmoper findet ein Rettungsvergleichsschwimmen auf Landesebene statt.

1969   

In Ronsdorf wird ein Bezirkshallenbad eröffnet. Die DLRG startet auch in Ronsdorf mit einem Übungsabend.

1970   

Am 16. Oktober wird im kath. Jugendheim die Ortsgruppe Ronsdorf gegründet.

1971   

Zur Jahrestagung des Bezirkes am 08. Mai übergibt Alfred Panke sein Amt in jüngere Hände. Neuer Bezirksleiter wird der bisherige Stellvertreter Hans-Willi Boukes.

Der technische Leiter des Bezirkes, Herbert Bardolatzi, übernimmt für eine Vorstandsperiode die technische Leitung des Landesverbandes.

1972   

Auch in Vohwinkel wird ein Bezirkshallenbad eingeweiht. Die DLRG nimmt auch hier ihre Tätigkeit auf.

Der bereits bestehenden Ortsgruppe steht endlich eine Übungsstunde im Stadtteil zur Verfügung.

Ria Bardolatzi zieht sich aus der Geschäftsführung des Landesverbandes zurück.

1974   

Am 6. August stirbt Alfred Panke im Alter von 86 Jahren. Über 50 Jahre war er der DLRG verbunden, bereits 1920 erwarb er den Lehrschein.

Elberfeld bezieht am 13. Juli eine feste Wachstation an der Bever. Die Zeit der Zelte ist damit vorüber. Auch Barmen hat eine bescheidene Unterkunft in einem Wochenendhaus, es fehlt ein Bauplatz für ein anderes Engagement. Die Stationen Hückeswagen und Radevormwald sind ebenfalls fest etabliert. Die Wachen an der Bever arbeiten im Rahmen einer zentralen Einsatzleitung, die wechselnd von einer Ortsgruppe gestellt wird.

1975   

Mit Wirkung vom 01. Januar werden auf Beschluss des LV Vorstandes die Bezirksgrenzen der DLRG an die Grenzen der kommunalen Einheiten angepasst. Die Ortsgruppen im Bezirk Wuppertal protestieren gegen diese Regelung vergebens. Der Bezirk Wuppertal umfasst nur noch sein Stadtgebiet. Die bisherigen Ortsgruppen Heiligenhaus, Langenberg, Mettmann, Velbert und Wülfrath werden dem Bezirk Mettmann zugeschlagen, die Ortsgruppen Hückeswagen und Radevormwald gehören zum Bezirk Oberbergischer Kreis.

Am 31. Mai werden im Rahen einer außerordentlichen Tagung die bisher zu Wuppertal gehörenden Ortsgruppen verabschiedet. Die Ortsgruppen Hückeswagen und Radevormwald bleiben verwaltungstechnisch noch bis Ende 1977 beim Bezirk Wuppertal. 

Für die Bevertalsperre wird ein neues Motorrettungsboot Typ GLASTRON in Dienst gestellt; Für die Rettungstaucher wird eine Kompressorstation eingerichtet.

1977   

Am 23. April findet noch einmal eine Jahrestagung außerhalb des Stadtgebietes in Radevormwald statt. Die Ortsgruppe „Rade“  feiert ihren 50 Geburtstag.

Die Regatten auf dem Stausee in Beyenburg werden durch die Ortsgruppe Ronsdorf gesichert.

1978   

Ein Motorrettungsboot des Bezirkes wird durch Unbekannte in der Bever versenkt. Der Schaden ist erheblich.

Seit der Aufgabe der Geschäftsstelle des Landesverbandes in Ronsdorf sucht der Bezirk nach einer Möglichkeit zur Unterbringung von Material und Geschäftsstelle.

1979   

Im Rahmen einer Wahlkampfreise besucht Minister Hans-Dietrich Genscher den Stand der DLRG-Jugend anlässlich einer Werbeveranstaltung auf dem Rathausvorplatz.

1980   

Am 10. Mai besucht Minister Hans-Dietrich Genscher die Rettungswache an der Bevertalsperre und unternimmt mit einem Rettungsboot, begleitet von einem Fernsehteam, eine Streifenfahrt.

Im September beschließt der Bezirk die Anmietung von Räumen in der Gewerbeschulstraße für die Einrichtung einer Geschäftsstelle und für die Jugend.

Die Ortsgruppe Ronsdorf verhandelt über die Nutzung des sog. Hauses II des ehemaligen Ronsdorfer Krankenhauses.

1981   

Am 5. Dezember öffnet das Gartenhallenbad in Langerfeld. Die erste DLRG-Übungsstunde ist bereits am 11. Dezember.

Die Bezirksjugend beteiligt sich am „Langerfelder Garnfest“ im September.

1983   

Am 11. Juni öffnet das Gartenhallenbad Cronenberg seine Pforten. Am 26. August wird die Ortsgruppe Cronenberg wieder gegründet. Der erste Versuch einer DLRG Gruppe in den fünfziger Jahren war wegen der fehlenden Schwimmmöglichkeit nicht sehr erfolgreich.

Die Ortsgruppe Ronsdorf führt zum 10. mal ein Volksschwimmen in Ronsdorf durch.

1984   

Ein Problem stellt immer noch die Schließung der Gartenhallenbäder Langerfeld und Cronenberg in den Sommermonaten dar.

Die DLRG beteiligt sich mit Volksschwimmen am 25jährigen Jubiläum des Stadtsportbundes.

1987   

Nach 12 Einsatzjahren muss ein Motorrettungsboot an der Bever ersetzt werden. Dank freundlicher Unterstützung der Stadtsparkasse ist eine Ersatzbeschaffung möglich. Am 16. Mai wird das neue Boot in Anwesenheit von Direktor Engel, Stadtsparkasse, und Dr. Penner, Vorsitzender des Stadtsportbundes, in Dienst gestellt.

1988   

Immer noch fehlt eine Unterbringungsmöglichkeit für die Barmer Rettungswache an der Bever. Eine mögliche Verlagerung an die Wuppersperre wird diskutiert. Absprachen mit den Radevormwalder Kameraden erweisen sich als nicht möglich.

Die Aufgabe der Geschäftsstelle und Jugendräume in der Gewerbeschulstraße wird erwogen.

Auf der Landesverbandstagung der DLRG in Köln wird die Grundlage für die rechtliche Selbständigkeit der Gliederungen gelegt. Der Bezirksleiter Wuppertal übernimmt die Leitung des Landesverbandes.

1989   

Das bisher nur durch die Ortsgruppe Ronsdorf genutzte Gebäude in der Staubenthaler Straße wird auch als Geschäftsstelle des Bezirkes genutzt.

Auf der Bezirkstagung am 20, Oktober wird die rechtliche Selbständigkeit des Bezirks Wuppertal beschlossen. Die bisherigen Ortsgruppen arbeiten weiter als unselbständige Abteilungen des Bezirks.

Die neue Satzung des DLRG Bezirks Wuppertal e.V. wird unter der Nummer VR2911 beim Amtsgericht Wuppertal eingetragen.

1990   

Wieder einmal wird die Anschaffung eines Fahrzeugs diskutiert. Wegen der damit verbundenen Folgekosten und den damit verbundenen organisatorischen Schwierigkeiten stimmt die Mehrheit gegen diesen Plan.

1991   

Am 26. Februar fasst der Vorstand den Beschluss zur weiteren Anmietung des Gebäudes Staubenthaler Straße trotz ungünstiger Bedingungen bis Ende 2000. Die Instalthaltung ist durch die DLRG zu tragen.

Verhandlungen über eine Rettungswachstation der Abteilung Barmen an der Bever sind immer noch ergebnislos. Die Hoffnung liegt jetzt auf einem Bebauungsplan, der aber noch im Genehmigungsverfahren ist.

1992 

Im Rahmen einer kombinierten Ausbildung zum Lehrschein und Jugendleiter wird als Prüfungsarbeit die erste Nummer des „Wupperadler“ geboren.

Bei den Seniorenmeisterschaften des Landesverbandes stellt Wuppertal einen Landesmeister und zum 5. mal die beste Mannschaft.

Die Mitgliederzahl liegt jetzt über 4000.

1993   

Mit den Stimmen von SPD und FDP wird vom Rat der Stadt die Aufgabe der Hallenbäder „Kleine Flurstraße“ und „Auf der Bleiche“ zum 30.06.1993 beschlossen. Die Abteilung Barmen verliert ihre Übungsstunden in diesen Bädern, erhällt aber Ersatzzeiten im Kurbad. Die Proteste der Bevölkerung –auch der DLRG- bleiben ohne Auswirkung.

Am 24. Dezember sind auch Wuppertaler Rettungsschwimmer beim Rheinhochwasser in Köln im Einsatz.

1994   

Nach langem Zögern und vergeblichen Versuch eine finanziell tragbare Lösung für die Jugendräume in der Gewerbeschulstraße zu finden, werden diese aufgegeben.

Die DLRG wird vom Stadtsportbund als Verein des Jahres ausgezeichnet.

1995   

Neben der Sicherung der Regatten auf dem Stausee in Beyenburg – so auch bei den Drachenbootrennen – nehmen Mitglieder der Abteilungen auch selbst an diesem attraktiven Ereignis teil. Wie in den Vorjahren beteiligen sich die Abteilungen auch an den Ereignissen im Stadtteil, so z.B. Cronenberg bei der Werzeugkiste und Vohwinkel beim Flohmarkt und auf dem Weihnachtsmarkt in der Lüntenbeck.

Im Mai stellt die Abteilung Elberfeld an der Bevertalsperre in neures Motorrettungsboot in Dienst.

1996   

Nach Jahren des Wartens kann die Abteilung Barmen ein Grundstück pachten, auf dem, vor dem Hintergrund eines rechtskräftigen Bebauungsplanes, die Errichtung einer Wachstation möglich wird.

Um neben der Ausbildung in der Schwimmoper an den Montagabenden weiterhin Präsenz zu zeigen, richtete die Abteilung in der Elberfelder Südstadt, in der viele ihrer Mitglieder beheimatet sind, eine Geschäftsstelle ein, die am 1. Juni in der Augustastraße eröffnet

1997   

Der Bezirk stellt Zuschussanträge für den Bau eines Vereinshauses an die Stadt sowie die Bezirksregierung. Es soll eine Rettungswachstation  aufnehmen, gleichzeitig aber auch als Jugendheim und Begegnungsstätte für den Verein dienen.

1998

Die Geschäftsstelle der Abteilung Elerfeld zieht in größere Räume in der Cronenberger Straße.

1999   

Nach fast zweieinhalb Jahren Laufzeit wird im Dezember der Zuschussantrag von der Bezirksregierung bewilligt. Erst jetzt kann auch die Stadt die endgültige Zuschusszusage geben.

2000   

Im April erfolgt der erste Spatenstich zum neuen Haus.

Wieder einmal sind Motorboote instand zu setzen bzw. zu erneuern. Eine Bootsschale sowie zwei neue Motoren werden angeschafft.

2001   

Die Diskussion über die Wuppertaler Bädersituation bewegt den Bezirk und seine Abteilungen. Die Übungsstunden sind sehr gut besucht, bei den Schwimmanfängern bestehen Wartelisten. Mit welcher Bädersituation können Bevölkerung und Vereine in Zukunft rechnen? Schließung, Sanierung oder Neubau, diese Frage beherrscht die Diskussion auch in der DLRG.

Anfang Juli führ die DLRG für die Öffentlichkeit einen Tag des offenen Bades im Freibad Mirke durch und zeigt hierbei Ausschnitte aus ihrer Arbeit.

2002   

Nach jahrelangem Vorlauf wird am 29.Juni das Haus der Wuppertaler DLRG eingeweiht.

2003   

Im Oktober erhällt die DLRG Wuppertal ihre ersten zertifizerten Erste Hilfe Ausbilder. Christian Dick und Falk Paysen geben Erse Hilfe Kurse und Kurse in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen in Elberfeld und auf Bezirksebene.

Die Abteilung Elberfeld gibt ihre eigene Geschäftsstelle auf.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde die Arbeit der DLRG Wuppertal in einem Beitrag des WDR vorgestellt. In dieser Reportage wurden zwei Nachwuchsrettungsschwimmer während ihrer Ausbildung begleitet.

2004

Die Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen auf Landesebene finden in Wuppertal statt

2005   

Nach 34 Jahren im Amt übergibt Hans-Willi Boukes sein Amt als Bezirksleiter. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Kurt Reiswig.

Für seine Verdienste und sein Engagement in der DLRG und Lokalpolitik wird Hans-Willi Boukes mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 

Der Arbeitskreis Erste Hilfe / Sanitätswesen wird auf Beschluss des Bezirksvorstands gegründet.

2006

Im Oktober finden im Heinz-Hoffmann-Bad (Schwimmsport Leistungszentrum) die Deutshen Meisterschaften im Rettungsschwimmen statt. Mehr als 1500 aktive Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland nehmen an dieser Veranstaltung teil.

2007   

Im April 2007 beschließt der Bezirksvorstand die Anschaffung von zwei Fahrzeugen. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um ehemalige Einsatzfahrzeuge der Polizei, die für die Zwecke der DLRG umgerüstet und optisch aufbereitet wurden.

Die Schwimmoper wird zur Grundsanierung und Erneuerung, nur wenige Tage vor ihrem 50 jährigen bestehen, geschlosen . Die Abteilung Elberfeld muss ihr Training im Stadtbad in Ronsdorf fortsetzen.

 2008   

Anfang 2008 wird die Wuppertaler DLRG mit einem Trupp in den Katastrophenschutz des Landes Nordrhein Westfalen eingebunden. Der Bezirk Wuppertal stellt einen Bootstrupp welcher mit einem Erkundungsboot im Rahmen der Gefahrenabwehr des Landes alarmiert werden kann. Der Trupp besteht bei der Alarmierung aus 5 Personen. Der Trupp ist dann in den 3. Zug des Regierungsbezirks Düsseldorf eingebunden.

Im April kommt dann ein Trupp Strömungsretter hinzu. Diese sind speziell für den Einsatz in fließenden Gewässern, wie etwa der Wupper, geschult.

2009   

Im September stellt der DLRG Bezirk Wuppertal sein erstes Hochwasserboot in Dienst. Das Besondere daran ist nicht nur das es komplett aus fast unverwüstlichem Kunststoff besteht, sondern das es sogar mit Rädern ausgestattet ist. Bei einer Wassertiefe von nur wenigen Zentimetern lässt es sich bequem durch die Straßen schieben. Steigt das Wasser höher, wird das Boot von einem 25 PS starken vier takt Außenbordmotor angetrieben.

Die Abteilung Ronsdorf übernimmt das Schlauchboot des Bezirkes.

2010   

Anfang des Jahres wird bekannt, dass die Stadt Wuppertal die Bäder in Ronsdorf und Vohwinkel aus Kostengründen schließen will. Es bilden sich Initiativen zum Erhalt der Bäder.

Im April kann die Abteilung Elberfeld nach mehr als zweieinhalb Jahren den Trainingsbetrieb in der nun grundsanierten und erneuerten Schwimmoper wieder aufnehmen.

Im August wird der Wupperaler DLRG das Grundstück, auf dem das „Haus Barmen“ an der Bevertalsperre errichtet wurde zum Kauf angeboten. Der Bezirksvorstand beschließt den Kauf, der bisher nur gepachteten Grundfläche. 

Im September wird der Katastrophenschutztrupp der Wuppertaler das erste mal in den realen Einsatz alamiert. Als Teil des 3. Zuges des Regierungsbezirks Düsseldorf ist der Trupp bei der Hochwasserbekämpfung in Gronau tätig.

Im November finden wieder einmal die Landesmeisterschaften im Seniorenschimmen in Wuppertal statt.

2012   

 Im Mai fusionieren die Abteilungen Elberfeld und Vohwinkel zur gemeinsamen Abteilung Elberfeld-Vohwinkel.